Dom 2010

Dom, 23. August 2010

Auf dem höchsten Berg der Schweiz


Nach 2½-stündigem Aufstieg von Randa zur Domhütte (2940 Meter über Meer): Hier lässt sich die Bergwelt geniessen. In der Abenstimmung ist unser Berg, der Dom, wie eine Sphinx im Sonnenlicht zu sehen.


Bereits um vier Uhr morgens geht’s raus aus den engen Schlafplätzen. Hastig ein kleines Frühstück einschmeissen, und los geht’s, Richtung Festigrat und Dom.


Einmalige Morgenstimmung mit einem so genannten Föhnfisch, der von der Sonne beschienen wird.


Der Festigrat ist hinter uns, mit der aufgehenden Sonne befinden wir uns schon im Schlussaufstieg zum Dom.


Die letzten Meter zum Gipfel: So langsam spürt man in der Lunge die dünne Luft. Es geht nicht mehr ganz so schnell wie im Flachland unten…


Geschafft: Nach viereinhalbstündigem Aufstieg überzieht sich der Himmel mit Wolken, aber uns ist das in diesem Moment egal. Wir stehen auf dem Dom (4545 m).


In der Tiefe ist östlich des Doms das Dorf Saas-Fee zu sehen.


Die Massen kommen: Wir befinden uns bereits im Abstieg, als diejenigen Bergsteiger, die für eine volle Domhütte gesorgt hatten, an uns vorbei Richtung Gipfel steigen. Einige von ihnen befinden sich sichtlich an ihrer Leistungsgrenze und pfeifen aus dem letzten Loch….


Wilhelm hat im Abstieg schon wieder seine Geschäfte im Kopf: Telefonieren ist angesagt, sobald wir wieder Handyempfang haben. Vor uns liegen noch über 2000 Höhenmeter Abstieg nach Randa. Aber wir sind „bezyte“ dran und können’s ruhig angehen. Ein erfolgreicher Dom-Tag neigt sich dem Ende zu.


Bruno Petroni
3800 Matten
b.petroni@gmx.ch

Tel. +41 796569941

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