Kuba 2011

Unsere Ferien vom 22.03 bis 13.04.2011 buchten wird bei Neckermann Reisen für umgerechnet 1,700CHF. Flug, Hotel und Frühstück inklusive. Unterwegs waren wir zu viert. 10 Tage hatten wir ursprünglich für unsere Rundreise eingeplant. In 7 Tagen legten wir eine Strecke von 2300km zurück.

 

Hotel Herradura

1.  Tag

Nach einem langen Flug mit Zwischenstopp in Frankfurt, wo wir fast unseren Flug verpasst hätten, ging es weiter in Richtung Varadero. Im späteren verlauf des abends kammen wir im Hotel (Herradura) an, welches an einem traumhaften Strand liegt.


2 . Tag

Wir genossen die Sonne und enspannten uns am Meer. Am Nachmittag wolten wir eigentlich nach Playa Coral, allerdings brachte uns unser Taxifahrer wohl sonst wo hin, wer weiss das hier schon so genau ohne eine Karte! Obwohl die möglichkeit bestand zu Schnorcheln, gab es hier ausser viel Müll kaum etwas zu sehen. Da waren die Eidechsen an Land für einige von uns doch wesentlich interessanter.  Frustriert ging es zurück nach Varadero!

3. Tag

Wir fuhren mit einem Privaten Taxi für (60CUC) in das etwa 160km entfernte Havana, wo wir im (Deauville Hotel) übernachten. Zuvor ging es allerdings noch in die Stadt, wo wir auch das Kapitol besichtigten.

4 . Tag

Da wir das Hotel nur eine Nacht gebucht hatten, suchten wir uns in der Stadt eine andere Unterkunft. Ein netter Herr brachte uns zu einer Casa Particulars, welche mit einem Bed and Breakfast zu vergleichen ist. Die Kosten 30CUC pro Tag für das Zimmer. Essen nicht inkl.

5. Tag

Einige von uns erkundeten die Stadt, währent sich andere in der Unterkunft erholten.

6. Tag

Besichtigung des Christoph-Kolumbus-Friedhofes, welcher als dritt grössert Friedhof der Welt gilt. Anschliessend wieder Rückfahrt nach Varadero.

7. Tag

Nach annahme des Autos in der Mietstation, fuhren wir in die Stadt Cienfuegos, welche wir kurz besichtigten. Weiterfahrt bis ca. 20km vor Trinidad, wo wir an einem kleinen Strand übernachteten. In der Nacht wurden wir leider zwei mal von der Militärpolizei geweckt, welche sich grosse Sorgen um unser Auto machten. Mit schlafen sah es in dieser Nacht wahrlich schlecht aus, den rings um uns herum bewegen sich hunderte von grossen und kleinen Kraben, zu allem Übel, trieb uns die Hitze und die vielen Moskitos im Zelt fast in den Wahnsinn.

8. Tag

Besichtigung von Trinidad. Am Abend übernachteten wir auf einem etwas abgelegenen Landstück.

Unser schöner Schlafplatz.

 

9. Tag

Wir fuhren der Küste entlang in Richtung Santiage de Cuba. Die Küstenstrasse befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Sie wurde noch gerade so unterhalten, dass sie befahrbar war. Nach übernachtung an der Küste fuhren wir zum Grand Piedra welcher auf einem Höhenzugs der Sierra Maestra liegt. Höhe (1234 müM).

10. Tag

Uns gefiehl es auf dem Grand Piedra so gut, dass wir uns entschlossen doch gleich eine zweite Nacht dort zu verbringen. Die Temperaturen lagen auf dieser Höhe bei sehr angenehmen und wohltuenden 16-20°C . Endlich sahen wir auch die schöne grüne Naturlandschaft die Kuba zu bieten hat. Am Abend fühlte man einen angenehmer kühlen Luft und der Nebel umhüllte den Berg. Durch das Licht der Hotelanlage entstand eine ganz spetziele Atmosphere. Wir fühlten uns so, als wären wir mitten im Urwald

Ein Zimmer auf dem Grand Piedra kostete uns gerade mal 20CUC, diese Unterkunft kann ich jedem Kuba Reisenden nur empfelen!.

11. Tag

Weiter ging es in den Morgenstunden in Richtung Guantanamo Stadt. Nach einem kurzen zwischenstopp, ging es gleich wieder weiter über den schönen La Farola pass mit unzähligen Kurven. Angekommen in Baracoa übernachteten wir in einem höher gelegenen Hotel.

12. Tag

Am Morgen gingen wir mit einem Guid in den Regenwald. Allerdings ist das was wir hier sahen,  alles andere als richtiger Regenwald. Es ist viel mehr ein grosses Landwirtschaftliches Gebiet mit hunderten von Kakaobäumen. Von typischen Tieren die hier leben solten keine Spurr. Wir sahen auf unserem Trip jediglich viele Hühner. Verärgert brachen wir den Trip frühzeitig ab und entschlossen uns den bekannten Humbolt Nationalpark zu besuchen. Nach dem wir versuchten den Park zwei mal ohne Guid zu betreten und wir nicht bereit waren alleine nur für den Eintritt pro Person nochmal 10CUC hinzulegen, entschlossen wir uns das ganze bleiben zu lasen. Wie uns ein anderes paar berichtete war auch diese Tour zimlich enttäuschend.

13. Tag

Frühzeitige Rückfahrt nach Varadero. Die meiste Zeit bis zum Rückflug verbrachten wir mit Relaxen am Strand oder wonach uns gerade war.

 

Hilfreiche Reiseinformationen

Wen man das erste auf Kuba ist, hat man das Gefühl zurück in den 60er Jahren zu sein. Man findet wohl an keinem anderen Ort auf der Welt, so viele alte Autos aus dieser Zeit wie hier. Was bei uns vor Jahren mal Kult war, durchlebt man hier von neuem.
Allgemeines was man über Kuba wissen sollte:
Einreisende erhalten beim vorweisen ihrer Reisedaten ein Visum für 30 Tage. Wichtig für die Abreise, fällt eine Gebühr von 25CUC an, welche man bezahlen muss, um das Land wieder zu verlassen.
Der Pass sollte man immer bei sich tragen oder zumindest eine Kopie, da dieser vielerorts verlangt wird. Polizeikontrollen, Hotelbuchung….
Die Polizei ist vielerorts sehr Präsent. Kuba ist sehr sicher, nicht zuletzt wegen der sehr hohen strafe bei Diebstahl. Trotzdem sollte man immer gut auf sein Gepäck so wie Wertgegenstände achten.
Die Kubaner sind ein nettes und stolzes Volk, sie sind jedoch stark abhängig vom Tourismus, deshalb wird man auf denn Strassen auch öfters angesprochen, ob man etwas kaufen möchte. Wie nach Ortschaft geschieht dies sehr oft. Mit einem netten nein Danke lasen die meisten einem wieder in ruhe. Das Betteln ist den Kubanern grundsätzlich verboten, man wird daher eher selten einfach so um Geld gebeteten.
Vorsicht vor Abzockern! Kubaner wissen dass die meisten Touristen relativ viel Geld besitzen im Verhältnis zu denn hier Einheimisch. Für Dienstleistungen wie: Taxi, Unterkunft, Essen, Zigarren usw. bezahlt man oft mal deutlich zuviel. Wer mit einem gemieteten Auto unterwegs ist, sollte sich nicht wundern wen er an manchen Tankstellen kein normalen 90er Sprit erhält, denn oft wird dem Touristen hier absichtlich nur teureren 94er Sprit angeboten. Sollte der Tank noch bis zur nächsten Tankstelle reichen, versucht man am besten an einer anderen günstigen 90er zu Tanken. Die Preise pro Liter liegen zwischen 0.90 – 1.40CHF.
Für jeden Touristen hier noch eine sehr interessante Seite, welche man unbedingt besuchen sollte vor Abreise: http://www.cuba-individual.com/d_preguntas.htm
Die Einheimische Sprache von Kuba ist Spanisch. Ein grosser Teil der Kubaner in Städten spricht auch sehr gut Englisch.
Währung CUC (Pesos Convertibles): Die Währung ist an den Dollar gebunden, weshalb er mist einen ähnlichen Kurs hat. Jedoch erhält man 10% weniger dafür, da ein Teil direkt an den Staat fliest.
Der CUC ist eine Touristen Währung und kann eigentlich auf der ganzen Insel benutzt werden. Er hat einen 25x so hohen Wert, gegenüber dem normalen Pesos mit welchem der grossteil der Einheimischen Bezahlt.
1CHF. = 1.1CUC (+/-) (Stand 25.03.2011)
1Euro = 1.37CUC (+/-) (Stand 25.03.2011)
Für genauere Inormationen siehe Wikipedia!
Obwohl Kuba in vieler hinsicht Wirtschaftlich noch sehr zurückgeblieben ist, merkt man auch hier langsam einen wandel. Grosse Teile der Stadt Havana werden Renoviert und es wird viel Geld in denn Tourismus gesteckt. Hotels fangen an sich an den Westlichen Standart anzupassen, so weit dies hier schon möglich ist.
Die Strassen auf Kuba befinden sich zu einem grossen teil in schlechtem Zustand. Am besten unterwegs ist man auf denn Hauptstrassen, aber auch hier solte man vorsichtig sein und auf Schlaglöcher achten.
Die Küsstenstrasse auf unserer Tour befand sich in einem extrem schlechten Zustand, sie wurde gerade so unterhalten, dass sie befahrbar war. Schlaglöcher wohin das Auge sieht und Brücken die kurz vor dem Zusammenfall stehen. Ein zweites mal würden wir diese Strasse nicht mit einem normalen PW befahren wohlen.
Das Essen auf Kuba ist zimlich fade, dass ideale Essen für anspruchslose. Gewürze werden kaum benutzt, auch die Gerichtzubereitung ist hier zimlich spetziel wie beispielsweise: Reis mit Chips. Die Essensportionen sind oft sehr klein gegenüber dem Europäischen Standart. Uns reichte meist nur eine zweite Nachbestellung. Aufallend die Gerichtzubereitung ist fast immer etwas anders. Was die Kubaner sehr gut zubereiten können sind im gross und ganzen Reis und Fischgerichte.
Das Angebot in den kleinen Märkten auf Kuba ist sehr beschränkt. Die Auswahl ist sehr klein, da sehr wenig Importiert wird. Erstaunlicherweise werden sehr wenig Früchte angeboten.
Kokospalmen sieht man komischerweise sehr viele, jedoch findet man keine Kokosnüse die zum Kauf angeboten werden.
Landschaftlich hat Kuba leider nicht sehr viel zu bieten, neben Traumhaften Stränden in Varadero, dürfte für die meisten Touristen vorallen der Regenwald interessant sein, in unserem fall waren die Erwartungen eindeutig zu hoch und wir waren von Kuba im gross und ganzen doch zimlich entäuscht. Die Landwirdschaft auf unserer Strecke war fast überall zu erkennen, leider oft sehr Karge Landschaft.
Die Städte auf Kuba sind sehr speziell, man solte einige Tage einplanen um sie zu besichtigen. Ein abspecher nach Havana ist zu enpfehlen.
Wer ein Auto mieten möchte, solte sich im Internet darüber Informieren. Eine gute Versicherung ist auf jeden fall sinnvoll, die gefahr das Auto auf grossen Strecken zu beschädigen ist auf Kuba besonders hoch!.
Das Tempolimit auf Hauptstrassen liegt meist bei 90km/h und auf Autobahnen 100km/h. Die Kubaner sind eher gemütliche Fahrer und halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
Das Fahren bei Nacht sollte man unbedingt unterlassen, die Gefahr ein Tier anzufahren ist hoch, ein weiteres Problem sind die Schlaglöcher welche man nicht frühzeitig erkennt und Strassenarbeiten welche oft nicht gut Signalisiert werden, wen sie überhaupt Signalisiert wurden. Autos stehen leider nicht selten direkt auf der Strasse still.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für eine Unterkunft. Am häufigsten zu finden sind Hotels oder Casa Particulars welche auf Kuba stark verbreitet sind. Eine weitere Möglichkeit ist auch eine Übernachtung im Zelt, in diesem fall, sollte man sich versichern, das dass Grundstück wen möglich nicht einer Privatperson gehört, denn nicht alle Leute sehen es gerne wen man ihr Grundstück einfach so benutzt. Wir suchten uns meist einen abgelegenen Platz vor Sonnenuntergang.
Nur einmal erhielten wir unerwarteten Besuch von der Militärpolizei, welche unsere Personalien Kontrollierte. Nach Abspreche mit der Zentrale verliessen uns die freundlichen Männer wieder. Leider wurden wir aber ein zweites mal mitten in der Nacht von ihnen geweckt, weshalb genau wussten wir nicht, uns kam es vor, als hätten sie an uns einfach freunde. Sie sagen zwar sie machen sich sorgen um unseren Mietwagen, welcher sich an der Strasse befand, so ganz glauben konnten wir dies aber nicht.
Campingplätze gibt es auf Kuba keine, weshalb es wohl auch selten Touristen hier mit dem Zelt versuchen. Die Temperaturen auf Kuba sind meist sehr hoch, dass schlafen im Zelt wird zur Quall und die Moskitos freuen sich wen das Zelt nicht geschlossen ist. Einigermassen erträglich ist es eigentlich nur an der Küsste.

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